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Betriebswirtschaftliche
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Email bwl@bb-lippe.de

Keine Chance der Stress-Starre

Gute Mitarbeiterführung in schwierigen Zeiten

Krisenzeiten sind stressige Zeiten für Unternehmen. Sie bringen für alle Beschäftigten eines Betriebes hohe Belastungen mit sich. Um so entscheidender ist eine gute Mitarbeiterführung. So können Sie eine lähmende Stress-Starre im Unternehmen verhindern und die Leistungsbereitschaft der eigenen Mannschaft erhalten. Stellen Sie jetzt die Weichen, um im Aufschwung mit einem motivierten Team ins Rennen zu gehen. Tappen Sie nicht in die Stress-Falle! Wir unterstützen Sie dabei!

Stress oder auch nur die Erinnerung an durchlebten Stress kann schon zur Stress-Starre bei Mitarbeitern führen. Und damit beginnt oft ein Teufelskreis der Stagnation, der auch im Aufschwung noch anhält. Trotz  guter Konjunktur und Auftragslage bleibt das Ergebnis weit hinter den Möglichkeiten zurück. Um das zu verhindern, sollten schon in der Krise alle Beteiligten den Blick nach vorne richten, ihre Kräfte bündeln und  gemeinsam offen sein für neue Ziele.

Unternehmerisches Handeln setzt hohes Engagement voraus - und dieses Engagement wird an Angestellte weitergegeben als Anforderung. In Krisen genauso wie in guten Zeiten kann dies schnell als Überforderung angesehen werden. Eine objektiv gleiche Belastung kann dabei individuell ganz unterschiedlich bewertet werden. Entscheidend ist die individuell empfundene Zufriedenheit! Wenn wir uns  also hohen Anforderungen gegenüber sehen, unsere Zufriedenheit jedoch im Keller ist, dann sinkt die emotionale Verbundenheit, das Commitment. Daher versuchen viele Führungskräfte, wenn sie Überforderung bei ihren Mitarbeitern bemerken, die Anforderungen zu vermindern.

Das ist nicht der richtige Weg. Wie verhalten sich Menschen, an die wenig Anforderungen gestellt werden? Im besten Fall machen sie einfach gar nichts und sind zufrieden damit. Wenn jedoch keine Zufriedenheit herrscht, dann artet das Verhalten oft in Zerstörung aus. Und wenn über einen längeren Zeitraum eine Unterforderung herrscht, dann sinkt die Zufriedenheit auch zwangsläufig. In der Folge fühlen sich Betroffene selbst mit minimal- Anforderungen überfordert.
Heißt das also, dass bei Stress die Anforderungen nicht gesenkt werden sollten? Ja genau! Denn bei dem bislang beschriebenen Stress handelt es sich um negativen Stress. Er entsteht vor allem durch mangelnde Zufriedenheit. Was Menschen wirklich brauchen, um Spitzenleistung zu erbringen, dass sind die beiden Komponenten Zufriedenheit und Anforderung. So entwickelt sich ein positiv empfundener Stress, aus dem Spitzenleistung mit hohem persönlichen Einsatz und hoher emotionaler Verbundenheit entsteht.
Die einfache Ableitung ist daher: Menschen im Stress brauchen oftmals nicht weniger Anforderung, sondern viel Zufriedenheit. Und was uns die neuen Erkenntnisse in der Hirnforschung zeigen, ist sowohl die höchste als auch die nachhaltigste Zufriedenheit beim Menschen die Wertschätzung von durch uns anerkannte Menschen. Hier liegt die eigentliche Aufgabe von Führungskräften: Denn Führungskraft heißt, Kraft zum Führen einzusetzen!

Beteiligen Sie gerade in Krisenzeiten Ihre Mitarbeiter in die Unternehmensstrategie, schaffen Sie Unternehmenskultur, machen Sie emotional Ihre Mitarbeiter zu Mit-Unternehmern. Und Sie werden feststellen: Ihre Mitarbeiter unternehmen was!

Autorin:

Renate Irena Mahr -

Management-Coach und Dozentin für Neuro-Ökonomie

Bei der BBL Ihre Spezialistin für Persönlichkeitsentwicklung, Führungskraftentwicklung und Teamentwicklung